Auch Karneval gehören die Hände, nach dem Alkoholkonsum, nicht an das Steuer

Die Polizei verstärkt die Alkoholkontrollen an den närrischen Tagen.
Innenminister Jäger dazu: „Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt“

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:
Bunt kostümierte Karnevalisten und gute Stimmung werden in den nächsten Tagen in vielen Städten in Nordrhein-Westfalens das Straßenbild beherrschen.

Für die meisten Jecken gehören auch Schnaps, Bier, Sekt,  oder Wein dazu. Innenminister Jäger appellierte in Düsseldorf an die Narren sich alkoholfrei hinter das Lenkrad zu setzen: „Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, gefährdet leichtfertig sich selbst und das Leben sowie die Gesundheit Anderer.

Deshalb verstärkt die NRW-Polizei zum Höhepunkt des Karnevals die Alkoholkontrollen.“

Karneval In dem letzten Jahr ereigneten sich von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 125 Verkehrsunfälle bei denen Alkohol im Spiel war. Hierbei kam ein Mensch ums Leben, 17 Autofahrer wurden schwer und 37 leicht verletzt. Die Polizei kontrollierte über 65.576 Autofahrer. Davon mussten sich 18.241 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. In 513 Fällen bestätigte sich der Verdacht. 266 Führerscheine wurden beschlagnahmt.
Quelle: Rundschau Duisburg


Wenige Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu werden. Auch der Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben.

„Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist“, gab Jäger zu bedenken. Jeder habe es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden. „Die Polizei kennt, auch dieses Jahr wieder, kein Pardon und zieht Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den närrischen Tagen.“

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