Das ändert sich 2014 – Altersvorsorge und Renten

Altersvorsorge und Renten

Seit dem 01.01.2014 ändern sich in dem Bereich folgende Dinge:

Wohn-Riester:Deutlich flexibler wird es für Wohn-Riester-Sparer. Seit dem 01.01.2014  ist es möglich, das Guthaben schon in der „Ansparphase“ für den Bau oder Kauf des Eigenheimes zu verwenden oder oder auch um die Schuld für die eigene Immobilie zu tilgen. Bisher konnte erst, nach der Ansparphase, nämlich in der Auszahlphase Geld entnommen werden. Die Voraussetzung: Der Betrag muss mindestens 3000,00 Euro betragen und weitere 3000,00 Euro müssen mindestens in dem Vertrag bleiben, sonst erhält man die staatliche Förderung nicht mehr. Das Geld darf nun auch verwendet werden, um den Umbau einer selbst genutzten Wohnung oder eines Hauses altersgerecht zu gestalten. Ein weiterer Vorteil ist für die „Wohn-Sparer“ auch die Aussicht, sich während der „Auszahlphase“ jederzeit selbst entscheiden zu können, die gesamten Ersparnisse in monatlichen Raten auszahlen zu lassen oder auf einen Schlag.

Versicherung und Rente:
Die Riesterrenten können ab Januar 2014 um einen Schutz gegen Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit sowie die Absicherung von Hinterbliebenen ergänzt werden. Ab Januar 2014 können bis 20 Prozent der privaten Altersvorsorgebeiträge, maximal 2100 Euro pro Jahr, für die zusätzliche Versicherung benutzt werden. Die bisherigen staatlichen Zulagen bleiben bestehen. Gewerbetreibende, die sich für die sogenannte Rürup-Rente entschieden haben, können genau so Versicherungen gegen Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit abschlagen, die sie für den vorgesehenen Sonderausgabenabzug geltend machen können. Hier gilt allerdings die Voraussetzung, dass in dem Versicherungsfall eine lebenslange Rente gezahlt wird. Dennoch sind diese Versicherungen umstritten, da sie durch die mitunter lange Auszahlphase sehr kostenintensiv sind.

Rentenpläne der Koalition:Ab Juli 2014 sollen die etwa 9-Millionen Frauen, die vor 1992 Kinder in die Welt gesetzt haben, mehr Geld als bisher bekommen. Es wird dann jeweils für ein Kind ein Rentenpunkt mehr angerechnet. Frauen bekommen im Westen für jedes Kind 28,12 Euro monatlich mehr und im Osten 25,74 Euro. Zudem sollen sich langjährig Versicherte Menschen schon mit 45 Beitragsjahren also mit 63 statt wie bisher mit 65 in den Ruhestand verabschieden können. Gleichzeitig zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre steigt der vorgezogene Ruhestand auf 65 Jahre an. Eine erhebliche Verbesserung ist bei der Erwerbsminderungsrente geplant: Wer bis jetzt wegen Krankheit eine Erwerbsminderungsrente bezieht, wird in Zukunft so behandelt, als habe er bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet. Ab dem 01.07.2014 sollen dann zwei Jahre mehr zugrunde gelegt werden als bisher.


Weitere Änderungen:

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