Das ändert sich 2014 – Sozialversicherung und Beiträge

Sozialversicherung und Beiträge

Seit dem 01.01.2014 ändern sich in dem Bereich folgende Dinge:

Krankenversicherung: Besserverdiener müssen seit dem 01.01.2014 mehr für ihre Sozialversicherungs- beiträge bezahlen: Die Beitrags- bemessungsgrenze für Kranken- und Pflege- versicherungen erhöht sich um 112,50 Euro auf 4050 Euro. Nur Einkommen über dieser Grenze bleibt Beitragsfrei. Die Versicherte, die von dieser Erhöhung betroffen sind, müssen somit ab sofort etwa zehn Euro monatlich mehr für ihre Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Wer mit dem Gedanken spielt in eine private Krankenversicherung zu wechseln, der sollte die neue Versicherungspflichtgrenze berücksichtigen, bis zu der Arbeitnehmer Mitglied bei einer der gesetzlichen Krankenkassen sein müssen. Diese Grenze erhöht sich um 1200,00 Euro im Jahr auf 53.550 Euro. Diese Summe entspricht dem monatlichen Einkommen in Höhe von 4462,50 Euro, ab dem sich Versicherte privat versichern dürfen.

Rentenversicherung: Bei der gesetzlichen Rentenversicherung erhöht  sich die Einkommensgrenze, bis zu der Versicherte den vollen Beitrag bezahlen müssen. Es bleibt zwar die Bundesrepublik in Sachen Rente zweigeteilt in West und Ost, jedoch steigen für  beide Teile die Beitragsbemessungsgrenzen: Im Osten um 100 Euro auf ein monatliches Einkommen von 5000  Euro, im Westen um 150 Euro auf 5950 Euro Monatseinkommen. Wer also genau so viel verdient, hat ab sofort eine erhöhte Belastung von rund zehn Euro im Osten und 14 Euro im Westen. Mit unserer neuen großen Koalition wird es voraussichtlich keine Senkung der Rentenbeiträge geben – auch wenn die Rentenkassen wegen der guten Arbeitsmarktlage derzeit randvoll sind. Die Beiträge zu der Rentenversicherung sind allerdings seit Januar stärker steuerlich absetzbar, was, so das Bundesfinanzministerium zu einer „Entlastung mittlerer und kleiner Einkommen führt“.


Weitere Änderungen:

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