Das ändert sich 2014 – Wohnen und Energie

Wohnen und Energie

Seit dem 01.01.2014 ändern sich in dem Bereich folgende Dinge:

Heizkessel:Ab etwa Dezember 2014 läuft die Nachrüstverpflichtung ab. Ab dann gilt, alle Konstanttemperaturkessel, die vor 1985 eingebaut worden sind, dürfen dann nicht weiter betrieben werden. Den Bestandsschutz genießen die Besitzer, die ein Ein- und Zweifamilienhaus seit mindestens 2002 selbst bewohnen.

Strompreise: Alle Privathaushalte dürfen mit einem erheblichen Anstieg der Stromkosten im Jahr 2014 rechnen. Ein wesentlicher Teil dieser Erhöhung wird vermutlich die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien. Diese wird um fast einen Cent auf 6,24 Cent je Kilowattstunde ansteigen.

Staubsauger: Die stromfressenden Staubsaugern mit mehr als 1600 Watt wird ab 01.09.2014 der Gar aus gemacht. In der gesamten EU dürfen dann nur die Geräte verkauft werden, die weniger als die oben genannte Grenze haben. Die Staubsaugerhersteller müssen außerdem dann die Staubsauger mit einem Emblem versehen, das den Verbrauch anzeigt, so wie man es bei Gefriertruhen und Kühlschränken bereits kennt von grünem A bis rotem G.

Immobilienkauf: Mit dem Jahreswechsel erhöhen vier Bundesländer die Grunderwerbsteuer. Wer in Berlin, Bremen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück kauft, muss dem Fiskus deutlich mehr überweisen als zuvor. Spitzenreiter ist ab Januar Schleswig-Holstein mit einem Satz von 6,5 Prozent. Berlin erhöht auf sechs Prozent, Bremen und Niedersachsen auf fünf Prozent.

Mietpreisbremse: Die neue große Koalition hat sich in dem Koalitionsvertrag auf die Einführung der sogenannten Mietpreisbremse geeinigt. Die Bundesländer haben danach die Möglichkeit, den Mietpreis in angespannten Wohngegenden zu sichern, und Erhöhungen bis zu fünf Jahre unterbinden. Dann dürfen Vermieter bei einer Wiedervermietung der Wohnung bis zu maximal zehn Prozent mehr als die ort- bzw regionalsübliche Vergleichsmiete verlangen. Die Einschränkung gilt dann jedoch nicht für eine Erstvermietungen in Neubauten oder nach einer umfangreichen Renovierung oder Sanierung. Wenn ein Haus modernisiert wird, sollen die Vermieter nur noch maximal zehn anstatt wie bisher elf Prozent der benutzten Kosten auf die Miete umlegen dürfen.

Makler: Makler beleiben auch nicht unverschont. So wird in Zukunft derjenige den Makler bezahlen, der ihn bestellt. Aus der Sicht der Politik ist das in der Regel der Vermieter. Die Vermieter machen in der Regel den ersten Schritt auf den Makler, wenn sie einen Mieter suchen. In welcher Form und wann das Bestellerprinzip eingeführt werden soll bleibt zum Jahreswechsael noch offen.


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