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Das ändert sich 2014 – Gesundheit, Pflege und Arztbesuche

Gesundheit, Pflege und Arztbesuche

Seit dem 01.01.2014 ändern sich in dem Bereich folgende Dinge:

Gesundheitskarte:Seit dem Jahreswechsel sind nur noch die aktuellen Gesundheitskarten bei dem Arztbesuch gültig. Die bisherigen KV-Karten, ohne Foto und Chip, sind dann ungültig und funktionierne nicht mehr, selbst dann wenn ein späteres Ablaufdatum eingeprägt ist. Die umstrittene Gesundheitskarte, auf der später Befunde, Vorerkrankungen, Notfalldaten, Allergien und andere Daten gespeichert werden könnten, wird vorerst ausschließlich die Stammdaten der bisherigen KV-Karte. Allerdings ist ab sofort ein Lichtbild des Versicherten auf der Gesundheitskarte, um Missbrauch zu vermeiden. Davon ausgenommen sind Kinder unter 15 Jahren und Menschen, die sich aus gesundheitsgründen nicht fotografieren lassen können, wie zum Beispiel Bettlägerige. Wer bis zu dem Stichtag noch keine Gesundheitskarte besitzen sollte, muss das möglichst schnell nachholen. Ein Patient wird zwar behandelt auch wenn die Gesundheitskarte noch nicht vorhanden ist, doch muss ein Patient,innerhalb von zehn Tagen, einen Versicherungsnachweis erbringen, andernfalls darf der behandelnde Arzt eine Privatrechnung schreiben.

Kassenbeitrag: Die neue große Koalition hat sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass die gesetzlichen Krankenkassen künftig wieder selbst den Beitrag festlegen dürfen. Der bis Sylvester einheitliche Satz von 15,5 Prozent wäre damit aufgehoben wenn sich Krankenkassen zu einem anderen Tarif äussern.

Terminvergabe: Eine Bewegung will die Koalition auch in die Terminvergabe bei den Fachärzten bringen. Das Ziel ist es, dass jeder Patient mit einer Überweisung innerhalb von maximal vier Wochen einen umsetzbaren Termin bei einem erforderlichen Spezialisten bekommt. Um das jedoch sicherzustellen, ist in Zukunft eine Einrichtung einer zentralen Terminservicestelle zum Beispiel bei der Kassenärztlichen Vereinigung angedacht. Einige Krankenkassen bieten bereits jetzt schon einen Terminvereinbarungsservice an.

Pflege: Für die Pflegebedürftigen und dessen Angehörigen ist es seit dem 01.01.2014 deutlich einfacher, Betreuungshilfen und Haushaltshilfen aus Bulgarien oder Rumänien zu beschäftigen. Denn dann gilt auch für diese Länder die Europaweite

Arbeitnehmerfreizügigkeit. Diese macht es jetzt für die EU-Bürger möglich, auch ohne eine Arbeitserlaubnis auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.


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