Samstag , 20 Januar 2018
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Internetsicherheit – Cyberkriminalität

Internetsicherheit für Unternehmen.

So schützt man sich vor Cyberkriminalität
Datenpannen und Hackerangriffe können heute jedes Unternehmen treffen. Große, mittelständische sowie kleine Unternehmen sind regelmäßig Angriffsfläche und Opfer von Datenschutzverletzungen. Dabei kann auf einfachem Wege Sicherheit für die unternehmensinternen Computer und Daten gewährleistet werden.

Prävention ist nur die halbe Sicherheitsmiete

Dieses Jahr ist es der Trojaner ‚WannaCry‘, der den Unternehmen in Deutschland zusetzt. Dieser infiltrierte u.a. Anzeigetafeln der Deutschen Bahn. Der gleiche Trojaner war auch in den Staaten aktiv, hackte sich bei der Kreditrating-Agentur Equifax ein und stahl über 145 Millionen sensible Datensätze von US-Bürgern. Cyberkriminelle werden vor allem dann zum Thema, wenn große, bekannte Unternehmen betroffen sind. Datenschäden sind aber Probleme, die auch kleinere, unbekannterer Unternehmen betreffen. So besagt der ‚Cyber Readiness Report‘ diesen Jahres, dass in Deutschland über 54% der Unternehmen von Datensicherheitsvorfällen betroffen waren. Der dabei angerichtete Schaden summiert sich dabei zwischen 22 000 und 28 000 Euro. Diese Daten zeigen, dass es sich nicht immer um millionenschwere Unternehmen handeln muss, die für Cyberkriminelle von Interesse sind. Oft reicht es in vielen Fällen bereits aus, wenn ein Mitarbeiter auf eine unbekannte, infizierte E-Mail klickt und schon ist der Schaden angerichtet. Auch durch infizierte Datenträger, wie Festplatten, Tablets, USB-Sticks oder Handys kann Schaden durch Cyberkriminelle angerichtet werden. Damit wird Internet- und Datensicherheit ein wirklich wichtiges Thema für Politik und Wirtschaft.

Strategien, die zu mehr Internetsicherheit führen

Eine jede Strategie ist abhängig davon, wie IT Systeme und Computer im Unternehmen genutzt werden sowie Daten kompromittiert, gesichert und gespeichert werden. Webshops, die Zahlungsabwicklungen über das Internet anbieten unterscheiden sich dabei natürlich von Cafés und Restaurants, die digitale Abrechnungssysteme nutzen. Gefährdet sind beide dabei auf gleicher Weise, so dass die zwei wichtigsten Strategien auf jede Art von Unternehmen zu trifft, die mit Computern und digitalen Zahlungsverkehr arbeiten.

Bei diesen Sicherheitsstrategien geht es zum einen um präventive Maßnahmen. Durch diese können Hackerangriffe reduziert werden. Zum anderen geht es darum, individuell angepasste Cybersicherheit zu schaffen, die dann greift, wenn die Präventionen durchbrochen wurden.

Prävention kann Cybervorfälle zwar reduzieren, verhindert werden können sie aber in den seltensten Fällen. Hacker und Cyberkriminelle finden immer einen Weg, sich in Computer und IT-Systeme einzuschleusen und Schaden anzurichten. Datensicherheit ist somit auch kein isoliertes IT-Problem, sondern ist gesamtorganisatorisch in die Hand zu nehmen. Es geht darum ein Bewusstsein bei Mitarbeitern und Angestellten für Cyberangriffe zu schaffen. Denn oft liegen die Gründe für Cyberunfälle innerhalb der Unternehmen … und nicht außerhalb, wie vermutet wird. Öfter ist es Fahrlässigkeit als Böswilligkeit, wenn es zu Cyberkriminalität kommt. Zur präventiven Strategie gehört daher auch das Schulen von Mitarbeiter. Auch hier hilft der ‚Cyber Readiness Report 2017‘. Denn nach seinen Angaben sind Datenschutzverletzungen zum 69% zurückgegangen, nachdem Mitarbeiter umfangreich und erfolgreich geschult wurden. Eine weitere präventive Strategie ist das ständige Aktualisieren der Software. Vor allem, wenn Sicherheitslücken bekannt werden, ist das einspielen von Patches zwingend erforderlich. Der Trojaner ‚WannaCry‘ konnte eben nur so erfolgreich sein, weil Systemsoftwares nicht regelmäßig aktualisiert wurden … und mit dem Start von 2018 kann der nachlässige Umgang im IT-System sogar teuer zu stehlen kommen. Denn wenn Unternehmen ihre kundensensiblen Daten nicht sorgfältig sichern, können Bußgelder in Höhe von bis zu 4% des Jahresumsatzes des betroffenen Unternehmens fällig werden. Das sagt eine neue EU Verordnung.

Die individuelle Cybersicherung ist allerdings der wichtigste Schritt im Vorgehen gegen Cyberkriminalität. Hier werden Policen abgeschlossen, die individuell nach Branche, Gefährdungsgrundlage und Versicherungssumme erstellt werden. So werden Fremd- und Eigenschäden ebenso abgedeckt wie Servicekosten.

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