Qualifikationen im Wachgewerbe

Unterrichtung :

Die Unterrichtung ist die kleinste Qualifikation im Wachgewerbe. Durchgeführt bei einer IHK in 40 Stunden. Montags bis Freitags jeweils von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Durch Verständnisfragen im Unterricht stellt der Dozent fest, ob der Teilnehmer die Inhalte verinnerlicht hat.Die Kosten liegen bei etwa 400,00 Euro.

Sachkundeprüfung:

Bei der Sachkundeprüfung nach §34a GewO handelt es sich um eine Prüfung, welche von der zuständigen IHK abgenommen wird. All diejenigen, die ein Bewachungsgewerbe anmelden möchten, benötigen dieses Zertifikat. Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich Personen, welche durch ihren bereits höheren beruflichen Abschluss nachweisen, dass dieser für das Bewachungsgewerbe geeignet sind. Siehe dazu auch diesen BeitragZudem gibt es die Möglichkeit über eine erweiterte Unterrichtung nach §34a GewO (80 stündig) eine Erlaubniserteilung zur Ausführung eines Bewachungsgewerbes zu beantragen.

Qualifikationen Wachgewerbe - Wachblog.de

Sicherheitsfachkraft / Servicekraft für Sicherheit:

Die Servicekraft für Sicherheit ist geschaffen worden, in der Zeit vor der Fußball EM und WM. Folgende Idee steckte dahinter: Der Teilnehmer wurde 6 bis 9 Monate geschult, mit einem Praktikum, welches vom Arbeitsamt mitfinanziert wurde. Am Ende der Schulungsmaßnahme wurde der Teilnehmer auf Sachkundeprüfung geprüft. Das macht den Sicherheitsmitarbeiter qualifikationstechnisch attraktiver für Arbeitgeber bei einer Bezahlung nach Sachkundeprüfung.

Werkschutzfachkraft:

Weiterbildungsmöglichkeit bis Dezember 2005. Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung besaß, konnte sich durch eine Weiterbildung auf die Werkschutzfachkraftprüfung vorbereiten. Damals gab es noch keine weitere Qualifikation wie den Ausbildungsberuf zur Fachkraft Schutz und Sicherheit.

Fachkraft für Schutz und Sicherheit:


Die Ausbildungsdauer von drei Jahren kann, je nach Bildungsstand verkürzt werden.
Die berufsbegleitende Berufsschule bildet folgende Fächer: Sport, Religion, Kommunikation, Englisch, Sicherheitstechnik, Wirtschaft und Politik.
Nach etwa einem Jahr kommt es zum ersten Teil der Abschlussprüfung, die die Themen Rechtsvorschriften, situationsgerechtes Verhalten sowie deeskalierende Verhalten behandelt.Der zweite Teil der Prüfung findet im dritten Jahr statt. Die „Abschlussprüfung“ besteht aus dem kaufmännischen Teil und dem Wirtschaft Bereich. Zudem muss ein Sicherheitskonzept erstellt werden, bei dem auch eine mündliche Verhandlung mit einem Kunden simuliert wird.

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