Der Revierfahrer

20130905-113843.jpgDer Job als Revierfahrer müsste folgendermaßen beschrieben werden.
Zunächst gehört es zu der Aufgabe des Revierfahrers verschiedene Firmen anzufahren, und vorher bestimmte Kontrollen durchzuführen. Egal ob es dabei um Verschlusskontrollen des Objektes oder Schaltzustände von Maschinen oder Alarmanlagen geht. Jedes Objekt hat seine eigenen „Ansprüche“ an den Revierfahrer. Diese Objektbezogene Aufgabe wird kontrolliert durch ein Wächterkontrollsystem, damals Stechuhr genannt.

Das Wächterkontrollsystem

An verschiedenen Punkten in den jeweiligen Betrieben sind Kontrollpunkte, damals kleine Nummernschlüssel, heute Codepunkte mit einmaligen Nummern versehen. Die ein Wachmann Nachts ein- oder mehrfach anfahren muss. Diese Kontrollpunkte dienen dem Nachweis, bis wann ein Zustand noch „ok gewesen ist. Sollte zwischen zwei Kontrollen ein IST Zustand anders sein als ein SOLL Zustand, so kann im Nachhinein eine zeitliche Begrenzung stattfinden und ggf. ein Tathergang genauer eruiert werden. Heute gibt es weitaus modernere Geräte etwa mit GPS und Notruffunktion. Datensammler, wie man sie auch nennt, können heute die Daten der Nacht, Woche, Monat via Email an den Kunden senden. Weiterhin können Datensammler als Einzelarbeitsplatzüberwachung dienen, indem sie eine bestimmte Tätigkeit live übertragen oder bestimmte Tätigkeiten erfordern, wie das Drücken eines Knopfes in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel.
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Die Nachweisstellen belegen dass ein Revierfahrer tatsächlich vor Ort war doch das bloße Anfahren der Kontrollpunkte ist dann unsinnig, wenn es dem Sicherheitsmitarbeiter nicht möglich ist seine Kontrollen ordnungsgemäß durchzuführen. Sei es aus Zeit- oder aus Motivationsgründen. Gerade im Revierdienst sind zuverlässige und motivierte Mitarbeiter das A und O.
Als Arbeitgeber hat man die Pflicht, dass die Revierfahrerstaffel ausreichend motiviert ist und den erforderlichen Elan aufweist, ordnungsgemäße Kontrollen durch zu führen. Ich bin der Meinung, hier sollte die Bewachungshaftpflichtversicherung Kontrollen durchführen!

Der Verfügungsrahmen

Ein Revierfahrer verfügt in der Regel über nötige Schlüsselgewalt des Kunden, bzw. Kann der Revierfahrer den Kunden erreichen. Eine Polizeistreife ist im Interventionsfall angehalten zunächst den Sicherheitsdienst zu informieren, dieser entscheidet dann das herbeirufen des Kunden. Auch wenn Polizisten dies häufig verweigern, werden diese schnell Umdenken, wenn sie den ersten falschen Ansprechpartner oder den richtigen in der Karibik erreicht haben. Daher ist es auch wichtig, das ein Kunde seinem Sicherheitsdienst mitteilt, wer wann wie zu erreichen ist. Oftmals gibt es eine Telefonliste die nach Priorität abtelefoniert wird.
Ein Revier- und Interventionsfahrer sollte innerhalb weniger Minuten an jedem seiner Objekte sein können.
Herzlichst euer Stefan Wegerhoff

Herzlichst euer Stefan Wegerhoff
Text: Stefan Wegerhoff

D&W The Motion Corporation

 

… Jeder Beitrag wird immer mal wieder ergänzt …


 

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