Das ändert sich 2014 – Steuern und Pauschalbezüge

Steuern und Pauschalbezüge

Seit dem 01.01.2014 ändern sich in dem Bereich folgende Dinge:

Grundfreibetrag:
Eine kleine steuerlicher Entlastung gibt es ab Januar für alle, denn der Grundfreibetrag steigt um 224,00 Euro. Wer demnach nicht mehr als 8354,00 Euro jährlich verdient, braucht gar keine Steuern zu zahlen, bei Ehepaaren beträgt die Summe 16.708,00 Euro. Das heißt dass Alleinstehende mit dieser Erhöhung des Grundfreibetrags etwa 45,00 Euro weniger Steuernbezahlen und Ehepaare etwa 90,00 Euro.
Kinder:
Der steuerliche Kinderfreibetrag erhöht sich leicht auf 4440,00 Euro. Dieser Freibetrag wird von dem zu versteuernden Einkommen der Eltern in Abzug gebracht. Ob es nun lukrativer ist, Kindergeld zu empfangen oder einen Freibetrag geltend zu machen, kann das das Finanzamt beim Einkommenssteuerjahresausgleich ausrechnen.
Entfernungspauschalen:
Jetzt wird es Interessant für alle, derer die den Arbeitsort häufiger wechselt, wie beispielsweise Handwerker, Piloten oder Außendienstler. Wer eine „erste Tätigkeitsstätte“ festlegt und zwischen dieser und der Wohnung pendelt, kann wie bisher 30 Cent pro Kilometer für die einfache Strecke steuerlich geltend machen. Wer allerdings von seiner Wohnung zu einer anderen Einsatzstelle zur Arbeit fährt, kann in Zukunft jede einzelne Hin- und Rückfahrt mit 30 Cent abrechnen
Verpflegungspauschalen:
Für Dienst- und Geschäftsreisen wird die Verpflegungspauschale seit dem 01.01.2014 nur noch in zwei statt wie bisher in drei Zeitintervallen abgerechnet. Die steuerfreie Zwölf-Euro-Pauschale (statt bisher nur sechs Euro) bekommt in Zukunft derjeniige der mehr als acht Stunden unterwegs ist. Bei einer Abwesenheit von 24 Stunden jedoch ist es wie bisher 24,00 Euro.
Auch neu ist, bei einer mehrtägigen Dienstreise können an dem An- und Abreisetag unabhängig von der tatsächlichen Dauer der Abwesenheit an diesem Tag pauschal zwölf Euro pro Tag ersetzt werden.
Zweitwohnung:
Wer zukünftig wegen einer Versetzung oder eines Jobwechsels eine Zweitwohnung unterhält, kann seit 01.01.2014 maximal 1000,00 Euro pro Monat als Werbungskosten steuerlich absetzen. Bisher galten als Richtlinie die tatsächlichen ortsüblichen Mieten für eine 60 Quadratmeter große Wohnung.

Weitere Änderungen:

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