Verdienstausfall für Kaufhausdetektive

Selbstständige, aber auch angestellte Kaufhausdetektive haben an immer mehr Gerichten mit Verdienstausfall zu kämpfen. Sobald der Mitarbeiter in der Zahlstelle fragt, was der Zeuge beruflich macht, wird es eng. Wenn der Kaufhausdetektiv nun sagt, dass er Kaufhausdetektiv ist, bleibt dieser auf dem Verdienstausfall sitzen. Die Reisekosten werden zwar erstattet, der Zeitaufwand allerdings soll wohl zum Berufsbild des Detektiven gehören.

Man bekommt einen abgeschnittenen Zettel mit einer Vereinbarung in die Hand gedrückt, auf der steht:Ein Kaufhausdetektiv muss bei der Erstellung eines Strafantrages damit rechnen, dass es zu einem Verfahren kommt, somit muss mit einem Verdienstausfall gerechnet werden.
Mir persönlich ist das mehrfach passiert in Hamm und in Münster. Auch auf mehrfache Anfrage wurde im Nachhinein kein anderer Entschluss bestimmt.


Fazit, für mich kommt der Beruf als Kaufhausdetektiv deshalb nicht mehr in Frage, denn die Zahl der Verfahren erhöhte sich in den letzten Jahren drastisch und immer mehr Gerichte machten von dieser Idee Gebrauch. Finanziell ist dadurch ein Job als Kaufhausdetektiv nicht mehr interessant, wenn man drei- oder viermal im Monat zu einem Gericht fahren muss und die Kosten nicht ersetzt bekommt.
Wachblog.de - Verdienstausfall Bescheinigung

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