Wertvolle Lagerbestände und Material durch die Schlüsselverwaltung sichern

Immer wieder entwenden als Handwerker oder Lieferanten getarnte Personen in Unternehmen oder Privatwohnungen wertvolle Gegenstände. Am 25.10.2013 berichtete die Polizei Bonn über einen als Fernsehmechaniker getarnten Dieb, der sich ohne Vorankündigung und Grund Zutritt zu Wohnungen verschaffte (http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/2584032/pol-bn-falscher-fernsehtechniker-unterwegs-polizei-gibt-hinweise-zum-schutz-vor-trickdiebstahl). In diesem Fall wurde dem Bewohner eine Brieftasche gestohlen. Deshalb lohnt sich ein Blick darauf, wie Unternehmen sich vor diesen Diebstählen schützen können. Gerade im Hinblick darauf, dass in vielen Unternehmen teure Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile mit Millionen Werten lagern. Am Besten nutzen die Unternehmen ein zweistufiges Sicherheitsverfahren, was zu normalen Bürozeiten und insbesondere zu betrugsanfälligen Zeiten den besseren Schutz der Werte garantiert:

Lager müssen grundsätzlich abgeschlossen werden

In einem ersten Schritt werden alle berechtigten Mitarbeiter mit Schlüsseln zum Ersatzteillager oder dem Fertigwarenlager ausgestattet. Danach erfolgt die betriebliche Anweisung, dass diese Lager auch bei nur kurzzeitiger Abwesenheit ausnahmslos abzuschließen sind. So gibt es beispielsweise während der Mittagspause von 30 Minuten kein ungeschütztes Zeitfenster mehr. Nach Einführung der dauerhaften Schlüsselübergabe und der Schlüsselverwaltung für kurzfristig zutrittsberechtigte Personen stehen dann zufällig anwesende Lieferanten oder Mitarbeiter, die sich mal schnell ohne Materialentnahmeschein bedienen wollen, vor verschlossenen Türen. Wenn also ein normaler Lieferant sich mal schnell beim Unternehmen bedienen möchte, hat er keine Chance.

Die Schlüsselverwaltung gewährt den Handwerkerzutritt nur nach Anmeldung

SchlüsselverwaltungDas von der Polizei Bonn bei einem Privathaushalt geschilderte Szenario kommt so oder ähnlich auch bei
zig Unternehmen vor. Werden jetzt alle Bereiche mit Werten abgeschlossen, so muss der Gelegenheits- oder Profidieb zwei weitere Hürden nehmen. Um an einen Schlüssel zu gelangen, muss er beim Sicherheitsdienst vorsprechen. Dieser verfügt allerdings über eine Liste, welche Handwerker oder Dienstleister an diesem Tag vom Unternehmen wirklich bestellt wurden, so dass die Schlüsselverwaltung hier keinem Unberechtigten einen Schlüssel aushändigt. Zwar darf der private Sicherheitsdienst keine Personalausweise als Pfand einsammeln, aber das alleinige Vorhandensein der Information ist schon ein beinahe 100%-iger Schutz. Denn welcher Ortsfremde Dieb weiß schon, welche Handwerker an welchem Tag bestellt sind? Zudem meldet sich der Handwerker bei jedem Betreten des Firmengeländes und dem Verlassen zur Entgegennahme bzw. Rückgabe des Schlüssels wieder. Damit wird die bei den meisten – Gott sei Dank – vorhandene Hemmschwelle vor Diebstahl noch weiter erhöht. Denn man muss den Schlüssel ja einem Menschen zurückgeben und kann nicht einfach das Werksgelände ungesehen verlassen.

Wer das dauernde Zuschließen von Lagerräumen und zudem eine aufmerksame Schlüsselverwaltung durch den Sicherheitsdienst etabliert, minimiert das Diebstahlsrisiko. Die Schlüsselverwaltung durch den Sicherheitsdienst ist zudem beinahe kostenneutral, wenn ein großes Werksgelände sowieso bewacht werden muss.

 

… Jeder Beitrag wird immer mal wieder ergänzt …


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.