Wie der Sicherheitsdienst das Weihnachtsgeschäft sichern kann

Wie der Sicherheitsdienst das Weihnachtsgeschäft sichern kann2Wer den durch Ladendiebstähle angerichteten Schaden abschätzen möchte, der sollte sich auf eine Kombination aus harten Fakten bzw. Zahlen und Beobachtungsgabe verlassen. Im Jahr 2013 wurden – seriösen Pressemeldungen zufolge – Waren im Wert von 3 Milliarden Euro gestohlen: Die ehrlichen Kunden zahlten die Zeche! Darüber hinaus kommen noch weitere, nur schwer abschätzbare Kosten auf alle Kunden zu. Viele hochpreisige Artikel, die sehr klein sind, werden in aufwendigste und große Blisterverpackungen verpackt. Damit der Kaufhausdetektiv eine Chance haben kann, das stehlen zu beobachten. Leider steigen damit auch die Verpackungs- und Transportkosten an.

Für die Raubzüge nutzen skrupellose Ladendiebe immer wieder neue Tricks und Maschen, auch ganz unterschiedliche Situationen: Einmal kann es die Ablenkung des einzigen Verkäufers in einem kleinen Laden sein, ein anderes Mal wird das Gedränge im Weihnachtsgeschäft genutzt, um alles mitzunehmen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Gerade im Weihnachtsgeschäft wird der Sicherheitsdienst Ladendiebe durch ein ganzes Maßnahmenbündel vertreiben und den fest angestellten Kaufhausdetektiv ergänzen: Gut bewachte Ein- und Ausgänge zeigen, dass nach dem Auslösen der elektronischen Warensicherungen eine freundliche und bestimmte Nachfrage folgt. Organisierte Ladendiebbanden werden schnell das Weite suchen. Zusätzlich sorgen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen dafür, dass Ladendiebe typische „Klausituationen“ nicht mehr nutzen können.

Adleraugen im Weihnachtsgeschäft sichern Waren und Portemonnaies im Kassenbereich

Insbesondere im Weihnachtsgeschäft sind Kaufhäuser und Fachhandelsgeschäfte auch aufgrund der ganz besonderen Stimmung Anziehungspunkte für viele Menschen. Leider auch für die schwarzen Schafe. Und so findet sich – ähnlich wie auf Volksfesten mit hohem Passantenaufkommen oder auch im öffentlichen Nahverkehr – viel zu häufig Gelegenheit für Ladendiebstahl aller Art: Mal werden wahrscheinlich ungesicherte Waren einfach eingesteckt, in anderen Fällen auf die Toilette oder die Garderobe mitgenommen und dort sorgfältig ausgepackt.

Wie der Sicherheitsdienst das Weihnachtsgeschäft sichern kannZusätzlich zu den Verkäufern sollten deshalb Sicherheitsmitarbeiter in Zivil diese Brennpunkte im Auge behalten. Geht die Dame oder der Herr mit drei Kleidungsstücken in die Garderobe hinein und kommt nur mit zwei heraus, die angeblich nicht passen? Hängt ein vereinsamter Kleiderbügel ohne Ware in der Garderobe. Dies sind Warnsignale, die nicht ignoriert werden dürfen. Zurm Zugriff sollte der Sicherheitsmitarbeiter abwarten, bis der Dieb den Laden bzw den Kassenbereich offensichtlich verlässt. Der Sicherheitsmitarbeiter kann dem am Ausgang postierten Kaufhausdetektiv Bescheid geben.

Noch schwieriger ist es den Überblick im Kassenbereich behalten zu können: Der Kassierer muss gerade im Weihnachtsgeschäft eine sehr hohe Anzahl an Kunden bedienen, den Überblick über die Waren und Zahlungsmittel behalten und trotzdem freundlich bleiben. Wenn dann noch Punktesysteme, Gutscheine oder Gutscheinkarten genutzt werden, dann ist es Stress pur. Das Weihnachtsgeschäft und sein Trubel verhindern es darauf zu achten, was die Leute im Einkaufswagen auf der Unterseite durchschmuggeln oder ob ein Taschendieb einer älteren, etwas unsicheren Kundin während des Zahlvorganges nicht etwas aus der Tasche zieht. Sicherheitsdienst-Mitarbeiter als Einpackhilfen sorgen dabei neben mehr Sicherheit auch für einen höheren Kundenkomfort. Insbesondere jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen sehen dabei auf den ersten Blick noch unauffälliger aus, da sie sich ja an Wochenenden oder am Freitag etwas dazuverdienen könnten. Und im Weihnachtsgeschäft ohnehin mehr Personal als unter dem Jahr zu finden ist.

Der Sicherheitsdienst schöpft bargeldintensive Kassen mehrmals täglich ab

Bargeld im Weihnachtsgeschäft ist ein echtes Problem. Alle Kassen sind ständig besetzt, trotzdem lassen sich Kunden-Warteschlangen nicht vermeiden. Der Weg zur Zentralkasse beispielsweise eines Fachmarktes oder eines Kaufhauses ist für den Kassierer oft mit einem Zeitverlust von 5 bis 10 Minuten verbunden – in denen die Kasse stillsteht. Einzige Ausweichmöglichkeit wäre nur ein „Kassenspringer“, wobei sich dann allerdings die Problematik der Übergabe des Kassenbestandes bzw. des Nachzählens ergeben würde. Der Kaufhausdetektiv und sein Mitarbeiter können hier nicht weiterhelfen, da sie ja die Monitore im Auge behalten müssen. Der Sicherheitsdienst ist die Lösung für den Transport von Bargeld im Haus. Es kann entweder zur Zentralkasse gebracht werden oder in eine Art Übergabebehälter/Safe für das mit der Bargeldabholung beauftragte Unternehmen eingeworfen werden. Das regelmäßige Abschöpfen sorgt zusätzlich auch dafür, dass die Kassen kein Ziel von organisierten Raubüberfällen mehr sind – weil sich die Beträge für das Risiko der Verhaftung mehrere Personen schlichtweg nicht lohnen.
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