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Das ändert sich 2014 – Internet und Online-Shopping

Internet und Online-Shopping

Seit dem 01.01.2014 ändern sich in dem Bereich folgende Dinge:

Widerruf: Ab dem 13.06.2014 wird das Widerrufsrecht beim Online-Kauf europäisch einheitlich. Dann gilt grenzüberschreitend inerhalb der EU: Der Käufer hat, wie in Deutschland üblich, ein 14-tägiges Widerrufsrecht beginnend nach dem Vertragsschluss oder nach Erhalt der Ware. Das gilt uneingeschränkt auch für im Internet oder telefonisch abgeschlossene Strom- und Gaslieferverträge. Das hat allerdings einen Haken:

Ein Widerruf muss in Zukunft aktiv ausgesprochen werden also ganz egal ob man das per Mail, Brief oder Fax ausführt. Bisher reichte es aus den Artikel kommentarlos zurück zu schicken. Das reicht ab Mitte Juni nicht mehr aus. Wenn ein Kunde den Kaufvertrag widerruft, muss er die Ware innerhalb von maximal 14 Tagen zurückschicken, dann muss der Verkäufer den Kaufpreis innerhalb weiteren 14 Tagen erstatten. Bisher sind diese Fristen für den Anbieter länger nämlich 30 Tage. Fehlt jedoch die Widerrufsbelehrung des Kunden bei dem Online-Versand, verlängert sich diese Frist des Kunden um zwölf weitere Monate. Damit wird das Problem des derzeit unbefristete Widerrufsrechtes bei einer fehlerhaften oder fehlenden Information des Kunden gelöst.

Retoure:
Bisherig begeisterte Internet-Käufer, die sich sehr gerne mal Kleidung und Schuhe zum anprobieren in diversen Größen und sogar Farben zum Ausprobieren bestellen, um dann die nicht passenden Stücke via kostenloser Retoure an den Online-Händler zurücksenden, sollten jedoch vorsichtiger werden denn bisher gilt in Deutschland die Regel, dass die Rücksendung kostenlos ist, wenn der Warenwert 40 Euro nicht überschreitet. Ab Mitte Juni kann das allerdings anders werden nämlich wenn der Online-Versandhändler vorab zum Beispiel in den AGB´s darüber informiert, dass bei einer Rücksendung Kosten für den Kunden entstehen.


Weitere Änderungen:

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